Mira and Sabine

Coding-Leidenschaft durch Zufall entdeckt

Unsere Entwicklerinnen: Im Gespräch mit Mira aus unserem TreeSize Entwicklerteam

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30.09.2021

JAM Software. Das ist eine bunte Mischung aus etwas mehr als 30 engagierten Mitarbeiter:innen mit ihren ganz eigenen Erfahrungen. Heute möchten wir mal wieder hinter die Kulissen schauen und nicht über unsere Produkte sprechen, sondern über die Menschen, die JAM Software überhaupt erst möglich machen: Zum Beispiel Mira und Sabine, zwei Entwicklerinnen bei JAM. Mira arbeitet in unserem File & Disk Space Management Team und damit auch an TreeSize. Sabine ist verantwortlich für unser Developer Components Team und entwickelt auch selbst.

Mira and Sabine

Mira ist 30 Jahre alt, ist aufgewachsen in der Vulkaneifel und wohnt seit Beginn ihres Studiums in Trier. Bei JAM ist sie nun schon seit mehr als zwei Jahren. Angefangen hat Mira hier direkt nach ihrem Master in Informatik, sie ist also noch eine junge Berufseinsteigerin. Wir treffen uns im JAM-Garten auf einen kurzen Pausen-Plausch – für sie Tee, für mich Kaffee. Ich möchte gern erfahren wie Miras weg in die Informatik aussah, wie sie als junge Entwicklerin ihre Arbeit in der Software-Entwicklung wahrnimmt und was ihr hier bei JAM besonders gefällt.

„Ich bin bei JAM Cross Coder. Das heißt, ich arbeite im Disk Space Management Team am Shared Code für unsere Produkte wie TreeSize Professional und TreeSize Free. Ich übernehme aber auch Aufgaben bei der Entwicklung verschiedener interner Tools. Seitdem ich bei JAM bin, durfte ich immer mehr Aufgaben eigenständig übernehmen. Dadurch habe ich einiges an Verantwortung. Das ist aber auch gerade das, was mir an meiner Arbeit Spaß macht.“

Mira nimmt einen Schluck von ihrem grünen Tee und denkt drüber nach, wie sie den Softwarebereich für sich entdeckt hat: „Es war eigentlich eher Zufall, dass ich überhaupt mit der Informatik in Kontakt gekommen bin. Eigentlich wollte ich früher Kunst studieren. Dann habe ich aber ein Fachabitur mit Informatikrichtung ans Herz gelegt bekommen und wollte es mal ausprobieren. In meinen ersten Software-Projekten während des Fachabis habe ich dann gemerkt, dass mir Programmieren sehr viel Spaß macht. Für mich war dann irgendwann klar, dass ich Informatik studieren möchte“.

Ich frage nach und möchte noch mehr über Miras Weg in den Job und über ihre Zeit an der Fachhochschule in Trier erfahren. Sie erzählt, dass gerade die praxisnahen Semester sie besonders in ihren Fähigkeiten und in Kenntnissen in Sachen Teamarbeit weitergebracht haben.

Mira sieht hier aber auch noch Potenzial was die Geschlechterverteilung angeht: „Mein Eindruck ist, dass es an der Fachhochschule mittlerweile mehr Frauen in technischen Fächern gibt. Obwohl der weibliche Anteil in vielen Branchen sehr steigt, ist man dort als Frau aber weiterhin in der Unterzahl.“ Mira vermutet, dass das auch mit den Schwerpunkten im Fach zu tun hat: „Was mir schon auffällt, ist, dass gerade der Bereich Games und digitale Medien nochmal attraktiver für Frauen ist als reine Informatik. Dort sind Frauen auch viel öfter vertreten. Ich würde mir trotzdem wünschen, dass man schon in der Schule viel mehr mit der digitalen Welt in Kontakt kommen kann. Ich fände es sehr gut, wenn man unabhängig vom Geschlecht schon früh die Möglichkeit vermittelt bekommt, mal in diesen Bereich gehen zu können. Da gibt es jetzt gerade glaube ich noch Luft nach oben“.

Der Abschluss des Studiums und der Beginn des Arbeitslebens ist ein großer Schritt für einen jungen Menschen. Gerade in einer so spannenden Phase, die in einer schnelllebigen IT-Branche viele Veränderungen in kurzer Zeit bereithält. Was ist Mira also wichtig als junge Berufseinsteigerin?

„Also mir ist neben einem guten Arbeitsklima mit netten Mitarbeitenden sehr wichtig, dass ich meine Aufgaben eigenständig erledigen kann. Ich habe bei JAM schon früh viel Verantwortung in meinen Projekten übertragen bekommen. Das hilft mir sehr dabei, mich mit meiner Arbeit zu identifizieren, weil ich meine eigenen Ideen kreativ einbringen kann. Ich glaube Selbstwirksamkeit ist hier ein wichtiger Punkt. Das gefällt mir an JAM ganz besonders. Nämlich, dass die eigenen Ideen gehört werden, egal wie alt man ist oder wie lang man dabei ist.“

Mira setzt an zu einem letzten Schluck aus ihrer Teetasse, mein Kaffee ist auch schon leer. Als Fazit nehme ich mit, dass die Informatik ein attraktives Feld für den Berufseinstieg ist – und das geschlechtsübergreifend. Hier ist nicht nur logisches Denken und Sorgfalt gefragt, sondern auch kreative Arbeit und eine Leidenschaft für Problemlösungen. Eine Branche, die unheimlich viel Freiraum für eigene Ansätze lässt. Dankeschön für das interessante Gespräch, Mira!

 

 

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Blog author Hendrik Christ

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