Joschi erklärt das Konzept von SpaceObServer

Wie bei uns Software entsteht

Wir bei JAM Software geben einen Einblick in unsere Arbeit

Wir bei JAM
08.07.2021

Ob Apps auf dem Smartphone, Office-Programme auf dem PC oder als kleiner IoT-Zylinder, der im Wohnzimmer auf den Namen „Alexa“ hört. Wir alle erleichtern unseren Alltag mit den kleinen Helfern, nutzen sie für’s Arbeiten, zum entspannten Zocken oder Netflix streamen – oder auch zum Ablenken vom Unterricht. Doch was steckt eigentlich drin im schönen Gehäuse und hinter dem glatten Display, damit alles so schön flüssig läuft? Na Software! Und wie man die macht, das wollen wir heute mal genau zeigen. Also fangen wir mal ganz vorne an.

Jede gute App und jedes nützliche Programm fangen mit einer Idee an. Ganz am Anfang steht die Frage: Was brauchen die User:innen eigentlich? Vor welchen Problemen stehen sie und wie können wir ihnen dabei helfen, diese zu lösen? Man muss also einen Plan entwickeln – dafür haben wir unsere Projektleiter:innen.

Joschi ist bei uns technischer Projektleiter für unser Produkt SpaceObServer. Er erklärt, dass sich ganz am Anfang Gedanken über das Konzept gemacht werden müssen: „Um gute Software zu entwickeln, darf man nicht einfach drauflos coden. Man muss sich bewusst sein, welche einzelne Funktionen eines Programms wie miteinander arbeiten müssen, um eine gute Lösung darzustellen. Da gibt es keine vorgegebenen Pläne – man muss ständig kreativ und flexibel Probleme lösen! Da hilft es auch, einfach mal eine Skizze zu machen.“

Das reine Entwickeln oder starre Abarbeiten einzelner Issues sei viel weniger Teil seiner Arbeit als ein kreatives Konzeptionieren, erklärt Joschi. „Das ist auch der Teil der Arbeit, der den meisten Spaß bereitet, denn man kann so viel aus einem Programm rausholen, wenn man nur richtig plant. Was ein Computer so alles kann, wenn man ihm nur die richtigen Befehle gibt, das ist schon genial!“

Das ist ein interessanter Punkt, denn wo hat man im Leben schon so viel Gestaltungsmacht? Doch wenn man aktiv wird, kann auch mal etwas in die Hose gehen. Dazu meint Joschi: „Fehler sind bei uns keine Schande. Es ist sogar wichtig, Fehler zu machen, denn man lernt aus nichts so viel wie aus seinen eigenen Missgeschicken. Darum ist uns bei JAM auch eine gesunde Fehlerkultur wichtig. Sofern man aus diesen lernt und das Projekt dadurch auch weiterkommt, sollen Fehler passieren!“

Apropos Fehler: Wer kümmert sich da eigentlich drum? Dafür haben wir unsere QA - die Quality Assurance, also Abteilung für Qualitätssicherung. Verlassen wir jetzt mal die Entwicklerbüros und begrüßen Jens aus der QA. Was gibt es hier eigentlich zu tun? „Kernaufgabe für uns in der QA ist es, sicherzustellen, dass wir unsere Software möglichst fehlerfrei anbieten. Um das zu erreichen, müssen wir ganz viel testen, um jeden noch so kleinen Bug, also Softwarefehler, zu finden und beheben zu können. Das nennt man Bugfixing.“

Jens zeigt auf seinen Bildschirm, auf dem gerade die neueste Version von unserem Produkt TreeSize getestet wird: „Ganz großes Thema ist bei uns die Automatisierung von Tests.“

„Wie man hier sieht geht der Computer einzelne Klickpfade automatisch durch, ich muss gar nichts weiter machen. Das ist super, denn so sparen wir uns viel Zeit und können trotzdem haufenweise Einzeltests mit tausenden von Mausklicks durchführen. Jede Nacht werden automatisch Tests unserer Programme durchgeführt und dabei einzelne Funktionen von A bis Z durchgespielt. Werden dabei Bugs gefunden, können wir diese am nächsten Tag direkt an unsere Entwickler:innen weitergeben. Schneller geht’s nicht! Das Ganze nennt sich Continuous Delivery.“

Klingt interessant! Aber lässt die QA dann einfach den ganzen Tag Tests laufen und das war’s? „Neee“, sagt Jens und richtet seine Sonnenbrille. „QA ist noch viel mehr als das. Beim Testing geht es nicht nur um Sorgfalt und Ordnung, sondern wir müssen es auch beherrschen, gefundene Fehler mit Fingerspitzengefühl zu berichten. Ob man es glaubt oder nicht, man kann Entwickler:innen beim Bug-Reporting auch verärgern. Man hört es nicht gern, wenn wer anders die eigene Arbeit bemängelt. Hier ist also Kommunikationstalent gefragt. Wir sind also nicht nur Tester, sondern auch Kümmerer.“

Wo wir jetzt schon beim Kümmern sind. Dass unsere IT-Infrastruktur am Laufen gehalten wird, darum kümmern sich unsere drei Admins, zu denen auch Torsten gehört. Neben seiner Tätigkeit als Webentwickler in unserem Web-Team unterstützt Torsten die Admins zum Beispiel bei der Linux- und SQL-Server-Administration. "Als IT-Admins sorgen wir dafür, den Betrieb aller Systeme bei JAM sicherzustellen. Wenn was schiefläuft oder ausfällt, sind wir zur Stelle. Wir sind sozusagen die Life Guards bei JAM.“

Torsten ist selbst schon seit 11 Jahren bei JAM dabei und hat hier auch seine IT-Admin Karriere als Quereinsteiger begonnen: „Ich bin sogar eher spät auf das Thema gekommen. Meine Begeisterung für Computer haben mich zur IT-Administration bei JAM geführt. Und geblieben bin ich, weil mir die Arbeit von Anfang an großen Spaß gemacht hat, ich kreativ Probleme lösen kann und mir die flachen Hierarchien sehr gefallen. Hier hat wirklich jeder die gleiche Stimme und die Möglichkeit, am Gesamten mitzuwirken. Das ist echt was besonders.“

Torstens sitzt im selben Büro wie unser Marketing-Team und dazu gehöre unter anderem auch ich. Während er sich darum kümmert, dass die Technik für unsere Webseite und unseren Shop läuft, sorgen wir im Marketing für die Inhalte, oder neudeutsch: Content.

Ich plane nicht nur Blog- und Social Media-Inhalte für unsere Online-Redaktion, sondern erkläre unseren Kunden unsere Produkte cross-medial. Das mache ich, indem ich zum Beispiel Anwendungsfälle für bestimmte Features auf unserer Webseite aufbereite, Produktvideos erstelle oder auch Erklärgrafiken gestalte. Außerdem stellen wir im Marketing sicher, dass unsere Webseite gut besucht ist. Alles, was man über JAM Software sieht, liest oder hört, hat höchstwahrscheinlich in unserem Büro seinen Ursprung. Macht super viel Spaß!

Jetzt wo unsere Software fertig ist, getestet und beworben wurde, muss sie nur noch verkauft werden. Darum kümmert sich unser Vertriebs-Team. Hier sitzt unter anderem Christine als Kundenbetreuerin und erklärt wie ihre Arbeit so aussieht: "Wir legen bei JAM großen Wert auf automatisierte Prozesse. Deswegen laufen bei uns die allermeisten Bestellungen vollautomatisch über den Shop ab - Kund:innen können sich also blitzschnell selbstversorgen. Das sind vor allem andere Firmen – das nennt man B2B, also Business to Business. Und da haben wir wirklich viele Tausend Kund:innen rund um den Globus.“

"Bei JAM bin ich für die Kundenbetreuung da. Ich helfe dabei, bei den vielfältigen Anfragen die richtige Produktlizenz zu finden und halte den Kontakt zu Kund:innen und auch unseren Resellern. Das sind Händler:innen, die bei uns Software einkaufen, um sie selbst weiterzuverkaufen. Mein Tätigkeitsbereich ist also sehr breit gefächert und gerade die speziellen Anwendungsfälle machen es immer besonders spannend."

Wie man sieht sind in unserem Software-Entstehungsprozess unheimlich viele Parteien beteiligt. Wir bei JAM. Das sind mehr als 30 engagierte Mitarbeiter:innen, mehr als 20 Jahre Entwicklungserfahrung, mehr als 3 Millionen Downloads pro Jahr und mehr als 200 000 Kund:innen rund um die Welt.

 

 

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Blog author Hendrik Christ

Hendrik

Marketing