Mein Start als Werkstudentin im Business Development, Marketing und Vertrieb bei JAM Software
Mein Start, Aufgaben, Tools und Learnings als Werkstudentin
Ein Softwareunternehmen, überall Fachbegriffe, Tools und kryptische IT-Kürzel. Mittendrin ich, am Ende meines Studiums der Wirtschaftspsychologie, aber ohne richtige Arbeitserfahrung. Man fängt neu an und fragt sich in der ersten Woche, ob man überhaupt mitreden kann. Genau so ging es mir an meinem ersten Tag. Und schon vier Wochen später habe ich bereits verschiedenste Aufgaben bearbeitet und nutze KI-Tools, von denen ich vorher nie gehört hatte.
Mein Einstieg: Erwartungen, Realität und erste Highlights
Ich kam mit viel Neugier und einem wirtschaftspsychologischen Blick auf Nutzerentscheidungen, Kommunikation und Wirkung ins Team. Direkt zum Start übernahm ich die Aufgabe, zwei Erklärvideos zu erstellen. Diese dienen dazu, Kund:innen schnellere Antworten zu geben und den Support bei Standardfragen spürbar zu entlasten. Dafür erhielt ich von verschiedenen Kolleg:innen Informationen zu den Prozessen, häufigen Nachfragen der Kund:innen sowie Bildschirmaufnahmen, die die Prozesse abbilden. Für die Produktion nutzte ich ausgewählte KI-Tools und bat häufig um Feedback, um die Qualität konsistent zu halten.
Was ich im ersten Monat konkret umgesetzt habe
- Ich habe ein Erklärvideo zu einer Konfiguration in TreeSize mit verschiedenen KI-Tools erstellt.
- Ich habe ein weiteres Erklärvideo zur Offline-Aktivierung einer Software konzipiert.
- Ich habe ein bestehendes Interview-Konzept einer internen Analyse überarbeitet, dazu Leitfäden erstellt und zwei Pretests mit Kolleg:innen durchgeführt.
- Ich habe Lead-Nurturing E-Mailvorlagen überarbeitet.
- Ich habe zum Organisationsaufbau recherchiert, um interne Strukturen sowie deren Vor- und Nachteile besser zu verstehen.
So habe ich Hürden schnell abgebaut
In fast jeder Stellenanzeige steht „Hands-on-Mentalität". Was das wirklich bedeutet, habe ich aber erst hier gemerkt: Es hilft enorm, wenn man sich traut, Dinge einfach auszuprobieren, statt zu warten, bis man alles zu hundert Prozent verstanden hat. Die Lernkurve ist zu Beginn steil, doch konsequentes Fragenstellen im oder direkt nach dem Meeting verschaffte mir Klarheit. Unbekannte Begriffe notierte ich mir, um sie im Nachgang zu recherchieren. Tiefere Fragen sprach ich möglichst schnell an, damit Missverständnisse früh verschwinden. Bei technischen Themen wechselte ich gezielt von „Wie funktioniert das?" zu „Welchen Kundennutzen erzeugt das?", das erleichterte mir den Arbeitsprozess.
💡Was mir geholfen hat:
- Einfach ausprobieren, statt auf den perfekten Moment zu warten
- Viele Fragen stellen
- Den Nutzen verstehen, um Aufgaben möglichst schnell erledigen zu können
- Prozesse verstehen, damit weniger Fragen aufkommen
- Feedback einholen, um die eigene Leistung zu steigern
- KI-Tools nutzen und verstehen, um möglichst effizient zu arbeiten
Wirtschaftspsychologie in der Praxis
Viele verbinden Wirtschaftspsychologie vor allem mit Personalthemen oder klassischer Marktforschung.
Mein Start zeigt mir täglich, wie breit das Feld tatsächlich ist: Ich kann mich gezielt spezialisieren, branchenübergreifend arbeiten und meinen Studienhintergrund direkt in laufende Projekte einfließen lassen.
Aktuell tauche ich besonders in Marketingprozesse, CRM-Systeme und die Content-Erstellung ein. Dabei bringe ich bewusst Elemente wie Werbewirkung, psychologische Effekte und einen frischen Perspektivwechsel ein. Das ermöglicht es mir, neues Branchenwissen mit meinem Studium zu verknüpfen.
Frequently Asked Questions - My Answers from four Weeks
Brauchst du keine IT-Kenntnisse
Nicht in allen Bereichen. Entscheidend sind Neugier, klare Kommunikation und die Bereitschaft, zu lernen, Fragen früh zu stellen und neue Prozesse aktiv zu testen.
Welche Aufgaben machst du?
Die Aufgaben sind sehr abwechslungsreich und fallen in verschiedenen Bereichen an. Zusammenfassen lässt sich das als operative Aufgaben des Marketings, verschiedene Content-Formate und neue Projekte im Bereich Business Development.
Wie ist die Zusammenarbeit im Team?
Sehr freundlich und unterstützend. Die Hierarchie ist flach, man wird als Individuum gesehen und soll jederzeit Ideen und Meinungen einbringen. Wenn man sein Interesse zeigt, kann man sehr viel von verschiedenen Menschen in unterschiedlichen Bereichen lernen. Wichtig sind eine offene Kommunikation und eine transparente Arbeitsweise.
Fazit
Mein erster Monat bei JAM Software hat mir gezeigt, wie viel ich in Business Development, Marketing und Vertrieb lernen und mitgestalten kann – getragen von Neugier, klaren Fragen und starker Teamarbeit. Die Mischung meiner bisherigen Aufgaben macht mich zuversichtlich, auch in Zukunft viel zu lernen und Freude am Arbeiten zu haben.
Neugierig geworden?
Vielen Dank fürs Lesen – ich bin gespannt, was die nächsten Monate noch bringen, und freue mich auf alles, was ich dabei noch lernen darf.