Exchange Server Toolbox Changelog

Was gibt's Neues in Exchange Server Toolbox?

Version 6.0

Verbessertes E-Mail-Archiv - schnell, stabil und ausfallsicher

  • Das Archiv der Exchange Server Toolbox ist nun mandantenfähig. Für jeden Mandanten (Domäne oder Liste von E-Mail-Adressen) kann ein eigenes Archiv angelegt und verwaltet werden.
  • Jedes Mandanten-Archiv ist in der Exchange Server Toolbox Oberfläche durchsuchbar.
  • Für jeden Mandanten existiert eine eigene Benutzerverwaltung, um die Zugriffsrechte auf das Archiv zu konfigurieren. Die Zugriffsrechte aus dem Active Directory werden dafür als Ausgangsbasis verwendet, um den Konfigurationsaufwand gering zu halten.
  • Das Exchange Server Toolbox Outlook Add-In für die Archivsuche kann sich mit einem Mandanten-Archiv verbinden.
  • Das E-Mail-Archiv der Exchange Server Toolbox wurde grundlegend überarbeitet, Import du Export, sowie die Suche im Archiv wurden massiv beschleunigt.
  • Um den Verlust der E-Mail bei der Verarbeitung zu verhindern, speichert die Archivierung diese nun zwischen.
  • Bei mehreren Exchange Server Toolbox Installationen wird die Archivierung nur auf einer Installation durchgeführt.
  • In der Archivsuche kann eine Liste der durchsuchbaren E-Mail-Postfächer eingeblendet werden.

E-Mail-Verarbeitung - Schneller, robuster und weniger Speicherverbrauch

  • Deutlich verbesserte Performance des Exchange Server Toolbox Dienstes, verbesserte Stabilität und zuverlässiges Failover-Verhalten.
  • Der Speicherverbrauch bei der Verarbeitung von E-Mails wurde drastisch gesenkt - um weit mehr als die Hälfte.
  • Die Verarbeitungsgeschwindigkeit wurde deutlich gesteigert.
  • Spam- und Viren-Scan werden nur noch einmal pro E-Mail durchgeführt und nicht wie bisher einmal pro Regel, die eine entsprechende Bedingung verwendet.
  • Die Exchange Server Toolbox skaliert nun sehr gut auf Systemen mit hohem E-Mail-Aufkommen.

Verteilte Installation - bequem mehrere Server verwalten

  • Es ist nun möglich die Konfiguration einer Installation automatisch an eine andere Installation zu übertragen. Dies ist praktisch, wenn mehrere Exchange Server die Transport Rolle ausführen und erspart es, mehrere Konfigurationen manuell auf dem gleichen Stand zu halten.
  • Dabei können auch nur die Active Directory Informationen zur Lizensierung an eine andere Installation übertragen werden, um eine Installation in einer DMZ zu betreiben.

Neue Grafische Oberfläche - komfortabel konfigurieren

  • Die grafische Oberfläche wurde überarbeitet und bietet in neuem, modernem Design nun noch mehr Konfigurationskomfort und Übersichtlichkeit.
  • Die UI verwendet nun weniger Dialoge und ist klarer strukturiert - eine einheitliche Design-Sprache ermöglicht eine intuitive Bedienung.
  • Neue Filter-, Gruppier- und Sortier-Funktionen für die Listen von Regel-Bedingungen und -Aktionen, sowie in der Eventlog-Ansicht, in der neuen Benutzerverwaltung, der neuen Lizenzverwaltung und der neuen Mandanten-Übersicht erleichtern den Überblick.
  • Die Oberfläche der Archiv-Suche und die Oberfläche des Outlook-Add-Ins wurden ebenfalls verbessert und machen die Suche nun noch komfortabler.

Verwaltung der lizensierten Postfächer - einfach und transparent

  • Die von der Lizenz abgedeckten E-Mail-Adressen sind nun konfigurierbar. Neu hinzukommende E-Mail-Adressen, die die Anzahl der durch die Lizenz abgedeckten Adressen überschreiten, funktionieren für 30 Tage, bevor diese deaktiviert werden.
  • Es ist nun möglich auch manuell E-Mail-Adressen, die verarbeitet werden sollen, anzugeben.
  • Bei Überschreitung der Zahl der lizenzierten Postfächer wird nun nur noch eine E-Mail-Benachrichtigung an die konfigurierte Administrator-Adresse gesendet.

Weitere Verbesserungen im Archiv

  • Berechtigungen von öffentlichen Ordnern werden von der Archivsuche nun korrekt ausgewertet.
  • Signierte oder verschlüsselte E-Mails können nun von der Regel-Verarbeitung ausgenommen werden damit diese nicht mehr beschädigt werden. Diese Option ist standardmäßig aktiviert.
  • Es ist nun möglich die NTFS-Komprimierung des Archivordners zu konfigurieren.
  • Die Berechtigungen von freigegebenen Postfächern werden nun von der Archivsuche korrekt ausgewertet
  • Die Archivsuche erlaubt von nun an die Nutzung von Wildcards bei der Suche nach Anhängen.

Weitere Verbesserungen im Outlook Add-In

  • Die grafische Oberfläche für die Archivsuche im Add-In wurde überarbeitet.
  • Der Einstellungen-Dialog des Outlook Add-Ins wurde verbessert.
  • Das Outlook Add-In wird nun von Outlook immer korrekt geladen. Dieses kann ab jetzt nicht mehr wegen zu langer Startdauer deaktiviert werden.
  • Stabilitätsprobleme im Exchange Server Toolbox Outlook Add-In wurden behoben.
  • Im Outlook Add-In geöffnete Dialoge verschwinden nun nicht mehr hinter dem Outlook-Fenster, wenn dieses erneut in den Vordergrund geholt wird.
  • Das Outlook Add-In benötigt nun NET Framework 4.7.2.

Weitere Verbesserungen der Konfigurationsoberfläche

  • Die Einstellungen wie Spaltenbreite, Gruppierung und Filter für die verschiedenen Listenansichten (Ereignisanzeige, Archivsuche, Benutzerliste, Mandantenliste) werden nun beim Beenden der Oberfläche gespeichert und beim nächsten Start wiederhergestellt.
  • Neue filterbare Spalten wurden zur Ereignisanzeige hinzugefügt.
  • Die Eventlog Ansicht wurde überarbeitet. Das Filtern in den Spalten ist nun noch komfortabler und die aufklappbare Detailansicht verbessert die Übersicht.
  • Ein Problem, welches das Einfrieren der Nutzeroberfläche zur Folge hatte, wurde behoben.

Verbesserungen des Regelsystems

  • Neue Regel-Kategorie für ankommende E-Mails. Neben den bisherigen Kategorien "Eingehend", "Intern" und "Ausgehend" gibt es nun die neue Kategorie „Ankommend“.
  • Dem Regelwerk wurde eine neue Bedingung hinzugefügt, mit der angegeben werden kann, auf welche Mandanten die Aktionen angewendet werden sollen.
  • Die neue Regel-Bedingung "E-Mail ist signiert oder verschlüsselt" erlaubt es Regeln für verschlüsselte E-Mails zu erstellen.
  • Die neue Regel-Aktion "Anhänge hinzufügen" erlaubt es, alle Dateien aus einem Ordner als Anhänge zu einer E-Mail hinzuzufügen.
  • Die neue Regel-Bedingung "Absender ist in Whitelist" prüft, ob ein Absender auf der SpamAssassin Whitelist steht.
  • Die neue Regel-Bedingung "Absender ist in Blacklist" prüft, ob ein Absender auf der SpamAssassin Blacklist steht.
  • Die neue Regel-Aktion "SCL Wert ändern" erlaubt es den SCL Wert für E-Mails zu setzen.
  • Die neue Option "Konvertiere Bilder" in der "Text zum E-Mail Inhalt hinzufügen"-Aktion erlaubt es nun in HTML verwendete Bilder mit lokalen Pfadangaben zu Inline-Attachments umzuwandeln. Damit können als "Text Template" hinterlegte HTML-Bausteine verwendet werden, um z.B. E-Mail-Signaturen mit Bildern automatisch einer E-Mail hinzuzufügen.
  • Die Neue Regel-Bedingung "Mail enthält bestimmten Text in Virus Report" erlaubt es auf bestimmte Virenfunde zu reagieren.
  • Die neue Regel "Maschinenname entspricht" erlaubt es bei einer verteilten Installation (Master / Client Installation) bestimmte Regeln nur auf bestimmten Maschinen zu nutzen.

Spam- und Viren-Schutz

  • Neue Version SpamAssassin in a Box V2.5.0.18.
  • Neue SpamAssassin Version V3.4.4.
  • Wildcards können nun auch für die Ausnahmen der Auto-Whitelist verwendet werden.
  • Neue Version von ClamAV in a Box V1.0.5.14.
  • Neue Version des Virenscanners: ClamAV V0.103.0. Das Signaturen-Update blockiert nun den ClamAV nicht mehr. Der RAM-Verbrauch ist durch die neue Art der Signaturen-Verwaltung gestiegen. Bei Bedarf kann in der Datei „clamd.conf“ der Wert für „ConcurrentDatabaseReload“ auf „No“ gesetzt werden, um das alte Verhalten mit geringerem RAM-Bedarf wiederherzustellen.

Automatische Fehlerbenachrichtigung und Ausfallsicherheit

  • Verbessertes System zur automatischen Fehler-Benachrichtigung: Fehler können nun regelmäßig an eine konfigurierbare E-Mail-Adresse über einen anderen Mailserver verschickt werden.
  • Der Mailserver, den die Exchange Server Toolbox verwendet um E-Mails zu versenden, kann ab sofort konfiguriert werden. Es ist möglich den Server, den Port, sowie die Authentifizierungsdaten (Username, Passwort und Sicherheitsverfahren) zu ändern.
  • Wenn eine E-Mail nicht korrekt verarbeitet werden konnte, wird diese auf die Festplatte gespeichert. Die Anzahl der so gespeicherten E-Mails ist limitiert und kann konfiguriert werden. Neue Debug-Optionen erlauben das Speichern der E-Mails vor und nach den verschiedenen Verarbeitungsschritten der Exchange Server Toolbox.

Behobene Probleme und Fehler

  • Nach extern versendete Termineinladungen und Kalendereinträge werden nun nicht mehr beschädigt.
  • Neuer Mail Parser zur Verarbeitung von TNEF E-Mails ohne Umwandlung zu MIME E-Mails.
  • Probleme bei TNEF kodierten E-Mails wurden behoben.
  • Probleme bei der Erkennung von Exchange Server 2019 wurden behoben.
  • Die Stabilität bei Nutzung mit dem hMailServer wurde verbessert.
  • Ein Problem bei der Richtungsbestimmung von E-Mails mit IPv6 Adressen wurde behoben.

Lizensierung

  • Exchange Server Toolbox nutzt nun ein neues Lizenz-Management. Ab Version 6.0 sind neue Lizenzschlüssel gültig und ersetzen die bisher verwendeten Lizenzschlüssel. Die neuen Schlüssel finden Sie im Kundenbereich unter „Downloads“.
  • Die Lizenzprüfung funktioniert nun auch korrekt bei der Verwendung mehrerer Domains.

Neue Systemvoraussetzungen

  • Microsoft Exchange Server 2007 & 2010 wird nicht mehr unterstützt.
  • Microsoft Windows Server 2008 wird nicht mehr unterstützt.
  • Microsoft Small Business Server (SBS) 2011 wird nicht mehr unterstützt.
  • Der Support für Microsoft Exchange 2003 wurde eingestellt.
  • Für die Nutzung von MySQL Archiven wird MySQL v5.5 oder höher vorausgesetzt.
  • Exchange Server Toolbox v6.0 benötigt Microsoft .NET 4.7.2.
  • Das Outlook-Add-In benötigt Microsoft .NET 4.7.2.

12 November 2020