Knowledge Base

TreeSize



Hallo und herzlich Willkommen in unserer Wissensdatenbank.
Unsere Fachexperten liefern hier Antworten auf die häufigsten Fragen unserer Kunden.
Beginnen Sie Ihre Informationssuche hier, um schnell und einfach auch Ihre Antwort zu finden.
Geben Sie bitte einen Suchbegriff ein oder wählen Sie eine der obenstehenden Kategorien aus.



Alle Einträge (Seite 3 / 5)

Nach dem Scannen eines Laufwerks mit TreeSize Professional würde ich die Scanergebnisse gerne mit existierenden Snapshots vergleichen. Nach dem Klick auf "Mit Snapshot vergleichen" erhalte ich eine leere Liste von Snapshots und den Hinweistext "Für diesen Scan sind keine Snapshots verfügbar".

Es kann sein, dass entweder keine Snapshots existieren oder nicht alle Dienste auf dem Zielsystem gestartet sind.
Letzteres können Sie überprüfen, indem Sie aus dem Windows Explorer einen Rechtsklick auf das Zielverzeichnis ausführen, "Eigenschaften" wählen und dort den Reiter "Vorgängerversionen" öffnen.
Werden dort keine Snapshots gelistet, so kann auch die Anwendung keine Snapshots anzeigen. Sehen Sie dort Einträge, so waren nicht alle für den Vergleich benötigten Dienste gestartet.
Diese wurden nun implizit durch das Öffnen des Dialogs initialisiert und das erneute Ausführen von "Mit Snapshot vergleichen" aus der Anwendung heraus sollte das korrekte Ergebnis liefern.

Gibt es von TreeSize eine 64Bit Version?

Ja. TreeSize Professional steht als 32Bit und als 64Bit Version zum Downlaod bereit. TreeSize Personal ist nur als 32Bit Version verfügbar.

Der verschwendete Platz, den mir TreeSize anzeigt, ist extrem hoch. Wie kann ich diesen reduzieren?

Wahrscheinlich verwenden Sie das FAT32 Dateisystem, welches wegen seiner großen Blockgrößen eine große Verschwendung von Plattenplatz mit sich bringt. Bitte lesen Sie das Kapitel "Verschwendeter Platz" um zu erfahren, wie man dieses Problem angehen kann.

Kann ich mit TreeSize den Inhalt meines Mobiltelefons/Handys scannen, welches über USB an den Rechner angeschlossen ist? Mit dem Windows Explorer kann ich die Inhalte problemlos einsehen.

Im Allgemeinen kann TreeSize jedes System scannen, das im Windows Explorer auf der linken Seite angezeigt wird. Üblicherweise sind das lokale Laufwerke, Netzlaufwerke, usw.

Die meisten Mobiltelefone geben sich gegenüber Windows als MTP-Gerät (Media Transfer Protokoll) aus. Der Zugriff über den Windows Explorer ist in diesem Fall möglich, ohne dass dem Gerät ein Laufwerksbuchstabe zugewiesen wird.

TreeSize unterstützt diesen Modus seit Version 6.3, das Scannen von Mobiltelefonen wird in der aktuellen Version also vollständig unterstützt. Zu beachten hierbei ist jedoch, das die Betriebssysteme der mobilen Geräte nicht alle Dateien über das MTP-Protokoll bereitstellen. System-interne Dateien können häufig nicht gescannt werden.

Die meinsten Restriktionen in dieser Hinsicht weist das IPhone auf. Es erlaubt ausschließlich das Scannen von Bildern, die auf dem Gerät gespreichert wurden.

Was ist der Unterschied zwischen "Letzte Änderung" und "Letzter Zugriff"?

Das Datum der letzten Änderung gibt an, wann die letzte Schreiboperation auf einer Datei oder einem Ordner stattgefunden hat, bspw. wenn eine Datei gespeichert wird oder wenn sich der Inhalt eines Ordners ändert.

Das Datum des letzten Zugriffs zeigt an, wann zuletzt auf eine Datei oder einen Ordner zugegriffen wurde, beispielsweise wenn der Inhalt eines Ordners angezeigt wird oder der Eigenschaften-Dialog einer Datei aufgerufen wird.

Wenn die NTFS-Deduplikation (verfügbar ab Windows Server 2012) eingeschaltet ist, ermittelt TreeSize seltsame Werte für die Größen von Ordnern und Dateien. Viele Dateien werden mit einer Größe von "0 Byte" angegeben, wohingegen ein Ordner namens "System Volume Information" mit einem sehr großen Wert  angezeigt wird. Woran liegt das?

Die NTFS-Deduplikation zerlegt Dateien mit partiell gleichem Inhalt in sogenannte "Chunks", die dann in den Unter-Ordner "System Volume Information\Dedup\ChunkStore\" auf der jeweiligen NTFS-Partition verschoben werden. Die Original-Dateien enthalten nach dem Anwenden der NTFS-Deduplikation anstelle des ursprünglichen Inhalts nun einen Verweis auf den entsprechenden Chunk. Auf diese Weise belegen beispielsweise zwei identische Dateien nach dem Anwenden der NTFS-Deduplikation zusammen nur noch genau die Hälfte des zuvor benötigten Speichers. Da die Original-Dateien nun nur noch einen Verweis auf den jeweiligen Chunk im Ordner "System Volume Information" enthalten, wird der belegte Platz von Windows auch mit einem sehr viel kleineren Wert (bei einer vollständigen Deduplikation "0 Byte") ausgewiesen. Um sich die ursprüngliche Größe der Dateien und Ordner anzeigen zu lassen, können Sie in TreeSize die Ansicht von "Belegter Platz" auf "Größe" ändern. Der von TreeSize angezeigte "Belegte Platz" entspricht also dem Platz, der beim Löschen der Datei freigegeben würde.

Mir ist gerade aufgefallen, dass im Reiter "Historie" gar kein Diagramm zum Größenverlauf mehr angezeigt wird. Woran kann das liegen?

Das Verlaufsdiagramm wird nur dann angezeigt, wenn vom gleichen Wurzelverzeichnis bereits zu einem früheren Zeitpunkt ein Scan unter dem gleichen Benutzer durchgeführt wurde. Des Weiteren müssen die Scan die gleichen Ausschlussfilter besitzen, damit eine vergleichbare Datenbasis zur Verfügung gestellt werden kann.

Die Daten der Historie werden in den Anwendungsdaten jedes Benutzers gespeichert.

Wenn ich versuche das Kontextmenü (rechte Maustaste) für eine oder auch mehrere Dateien in TreeSize zu öffnen, stürzt die Anwendung ab. Was ist der Grund hierfür und wie kann ich dies verhindern?

Dieses Problem tritt typischerweise dann auf, wenn in einer sogenannten Shell-Erweiterung, welche zusätzliche Einträge für das Windows-Kontextmenü bereitstellt, ein Fehler auftritt. Neben TreeSize erweitern viele andere Anwendungen wie zum Beispiel "WinRAR" oder "DropBox" durch diesen Mechanismus das Windows-Kontextmenü. Da die Erweiterungen hier auf die gleiche Ressource (das Kontextmenü) zugreifen, kann ein Problem in einer der Erweiterungen dazu führen, dass die Anwendung, aus der das Kontextmenü heraus ausgelöst wurde, ebenfalls abstürzt (in diesem Fall TreeSize).

Die Ursache für das Problem bzw. die fehlerhafte Shell-Erweiterung zu identifizieren ist leider nicht ganz einfach. Falls der Fehler erst seit kurzem Auftritt hilft es oftmals in der Windows Systemsteuerung zu überprüfen, welche Anwendungen in letzter Zeit auf dem System installiert wurden. Wenn eine oder mehrere dieser Anwendungen eine Erweiterung für das Windows-Kontextmenü bereitstellen, können Sie versuchen die betreffende Anwendung(en) zu deinstallieren, um hiernach zu überprüfen ob der Fehler nicht mehr auftritt.

Für weitere Hilfestellungen wenden Sie sich bitte an unseren Kundensupport (TreeSize@jam-software.de).

Ist TreeSize auch für Apple Mac/Macintosh Systeme verfügbar?

Leider gibt es noch keine TreeSize Variante für Apple Mac/Macintosh Systeme. Informationen zum Thema Disk Space Management auf  MacOS, finden Sie hier.

Wenn ich einen geplanten Task für TreeSize erstelle, kann ich die Kommandozeilenoptionen in dem jeweiligen Fenster nicht bearbeiten, da das Feld schreibgeschützt ist. Woran liegt das?

Die Kommandozeilenoptionen werden von TreeSize selbstständig gesetzt, abhängig von den im "Geplanter Task"-Fenster getroffenen Einstellungen.

Wenn Sie die Kommandozeilenoptionen eines Tasks dennoch manuell bearbeiten möchten, sichern Sie bitte den gewünschten Task und klicken Sie hiernach auf "Alle Tasks". In dieser Ansicht sollten Sie nun den zuvor erzeugten Task auswählen können. Klicken Sie den jeweiligen Task bitte mit der rechten Maustaste an und wählen Sie im Kontextmenü "Task in Windows editieren".
Daraufhin erscheint ein weiteres Fenster, in dem Sie in dem Feld "Ausführen" die Kommandozeilenoptionen direkt bearbeiten können.

TreeSize gibt Datumswerte im US-Format zurück, wie kann ich das auf das deutsche Format ändern?

TreeSize benutzt die Datums-Einstellungen von Windows. Durch ein bekanntes Problem in Windows 7 und Windows Server 2008 kann es hierbei allerdings manchmal zu Problemen kommen, sodass das Datum "falsch" dargestellt wird.

Bitte öffnen Sie die Regionaleinstellungen ("Zeit, Sprache und Region" -> "Region und Sprache") der Windows Systemsteuerung und klicken Sie dort auf "Weitere Einstellungen". Im folgenden Fenster klicken Sie nun bitte auf "Zurücksetzen". Nach dem Bestätigen und Schließen des Dialogs sollte TreeSize nach einem Neustart der Anwendung die korrekten Zahlen und Datumswerte anzeigen.

Ist es mit TreeSize möglich Dateisysteme zu scannen, die als Distributed File System (DFS) zu Verfügung gestellt werden?

Ja, das ist möglich. TreeSize ist in der Lage den DFS-Links zu folgen, eine weitergehende Konfiguration oder etwa ein manuelles Einbinden der einzelnen Verzeichnisstrukturen ist daher nicht notwendig.