Knowledge Base

SpaceObServer



Hallo und herzlich Willkommen in unserer Wissensdatenbank.
Unsere Fachexperten liefern hier Antworten auf die häufigsten Fragen unserer Kunden.
Beginnen Sie Ihre Informationssuche hier, um schnell und einfach auch Ihre Antwort zu finden.
Geben Sie bitte einen Suchbegriff ein oder wählen Sie eine der obenstehenden Kategorien aus.



Alle Einträge (Seite 3 / 3)

Wieviel Speicherplatz benötigt die Datenbank?

Der belegte Platz hängt von der Anzahl der Dateien, der Anzahl der Ordner sowie der Änderungsrate der Dateien ab. Generell kann man sagen, dass 100.000 untersuchte Dateien ca. 35 MB in der Datenbank belegen. Dies ist lediglich eine Faustformel und gilt nur dann, wenn die Datenbank regelmäßig komprimiert wird. Wenn Sie die Option "MD5-Prüfsummen" für Ihre Untersuchungen aktivieren, wächst der Speicherplatz der Datenbank um ca. 1,5 MB pro 100.000 Dateien an.

SpaceObServer beginnt nicht mit der Untersuchung eines angegebenen Verzeichnisses. Was kann das Problem sein?

Ist der Systemdienst SpaceObServer Agent gestartet?
Der Systemdienst "SpaceObServer Agent" ist für die Untersuchung der Verzeichnisse verantwortlich. Wenn dieser Dienst gestoppt ist oder pausiert, kann keine Untersuchung durchgeführt werden.
Ist das zu untersuchende Verzeichnis auf einem Netzwerklaufwerk?
Wenn Sie für den Systemdienst "SpaceObServer Agent" bei der Installation von SpaceObServer kein Benutzerkonto angegeben haben ist dieser Dienst mit dem lokalen Systemkonto angemeldet. Dies kann beim Untersuchen von Netzwerklaufwerken zu Problemen führen. Um dieses Problem zu umgehen, stellen Sie den Systemdienst auf einen Benutzer mit ausreichenden Zugriffsberechtigungen um
Benutzen Sie "Windows Authentifizierung" für die Datenbank-Anmeldung?
Wenn Sie diese Einstellung nutzen, und den Systemdienst "SpaceObServer Agent" auf einen speziellen Benutzer angemeldet haben, muss dieser Benutzer Lese- und Schreibrechte auf der angegebenen Datenbank besitzen. Ist es nicht möglich dem Benutzer die entsprechenden Rechte zu gewähren, benutzten Sie bitte die "SQL Authentifizierung" für den Datenbankzugriff (Extras > Optionen > Datenbank > Anmeldeinformationen).
Existiert der "Überwachende Server" und läuft ein SpaceObServer Agent auf dieser Maschine?
Wenn für ein zu untersuchendes Verzeichnis ein "Überwachender Server" gesetzt ist (nicht leer), werden Untersuchungen für dieses Verzeichnis ausschließlich von dieser Maschine durchgeführt. Wenn aus irgendeinem Grund (z.B.: Einer Umbenennung der Server) diese Maschine nicht existiert oder auf dieser Maschine kein SpaceObServer Agent installiert und gestartet ist, wird keine Untersuchung für dieses Verzeichnis ausgeführt. Sie können den "Überwachenden Server" im Kontextmenü des "Scan Einstellungen" Dialogs (Untermenü "Experten Einstellungen") konfigurieren.
Sollte keine der Maßnahmen zum Erfolg führen, schauen Sie bitte in der Spalte "Letzte Fehlermeldung" im "Scan Einstellungen" Dialog (Menü "Scannen") und in der Windows Ereignisanzeige um weiter Informationen und Fehlermeldungen zu finden. Wenn Sie uns wegen des Problems kontaktieren möchten fügen Sie bitte diese Informationen bei.

Wie kann ich einen SQL Server als Datenbank benutzen?

Nach der Installation von SpaceObServer ist eine Datenbankverbindung zu der mitgeliefertenSpaceObServer-Embedded Datenbank(FDB-Datei) "SpaceObServer.fdb" aufgebaut. Unter "Extras / Optionen / Datenbank" können Sie die verwendete Datenbank ändern.
Wenn Sie eine SQL-Server-Datenbank zum Sichern der Daten verwenden möchten, muss Ihr Computer mit einem Server verbunden sein, auf welchem ein MS SQL Server installiert und am Laufen ist. Eine zweite Möglichkeit besteht darin, dass Sie auf Ihrem Computer lokal einen MS SQL Server installiert haben. Zusätzlich benötigen Sie ein gültiges Benutzerkonto (Benutzername und Passwort) für den Datenbankzugriff.

Eine kostenlose Version des MS SQL Server ist von Microsoft als SQL Server Express erhältlich. Sie können diese Version kostenfrei aus dem Internet herunterladen oder den MS SQL Installer in SpaceObServer unter "Optionen > Datenbank" nutzen.

Warum haben alle Dateien auf meiner Festplatte das gleiche Datum für den letzten Zugriff?

Windows aktualisiert das Datum des letzten Zugriffs jedes Mal, wenn eine Anwendung (lesend) auf eine Datei zugreift. Viele Backup-Programme und Viren-Scanner greifen regelmäßig oder täglich auf viele oder alle Teile der Festplatte zu und verändern so das Datum des letzten Zugriffs.

Ich würde gerne eine komplette Liste all meiner Dateien auf der Festplatte drucken. Warum unterstützt SpaceObServer dies nicht?

Eine normale Windows 2000 Installation umfasst alleine schon 6000 bis 10000 Dateien im Windows Verzeichnis. Das Ausdrucken dieses Verzeichnisbaumes würde schon 90 - 130 Blatt Papier erfordern, für die gesamte Festplatte wäre noch wesentlich mehr erforderlich. Deshalb unterstützt SpaceObServer nur das Drucken des Inhalts des selektierten Verzeichnisses. Darüber hinaus kann aber eine komplette Liste aller Dateien im untersuchten Verzeichniszweig in einer Excel Datei, oder in die Zwischenablage, exportiert werden.

Bei der Installation des MSDE2000 Engine versucht das Programm immer wieder die Engine aus dem Internet zu installieren, obwohl MSDE bereits läuft. Eine direkte Zuweisung des SQL-Server bringt nichts, das Programm versucht immer wieder aus dem Internet die MSDE zu laden.

Wenn die MSDE bereits installiert ist und läuft müssen Sie die installierte MSDE als Datenbankverbindung für SpaceObServer einstellen (Ansicht / Optionen / Datenbank).

Benutzen Sie "MS SQL Server" als Datenbanktyp.

Ich möchte eine Liste aller Dateien die sich auf dem Fileserver befinden in Excel exportieren. SpaceObServer exportiert immer nur die Verzeichnisse, die im Progamm geöffnet sind. Ich will aber eine Liste jedes Files in jedem Ordner, so dass ich über den gesamten Inhalt des Fileservers eine Sortierung nach Alter erstellen kann.

Eine Liste aller Dateien eines Ordners bekommen Sie über die Option (Ansicht / Details flach anzeigen). Aktivieren Sie diese Option um in der "Details"-Liste immer alle Dateien eines Ordners, in beliebiger Tiefe, anzuzeigen.
Anmerkung: Die Zeit, die für das Füllen der Liste beansprucht wird wächst mit der Anzahl der Dateien. Für einen Ordner der sehr viele Dateien beinhaltet kann der Aufbau der Liste einige Zeit in Anspruch nehmen.

Wie kann ich die Spalten auswählen, die in einen gedruckten Bericht oder einer exportierten Excel-Datei erscheinen?

Unter Ansicht / Optionen / Spalten können die gewünschten Spalten ausgewählt werden, nachdem Sie in der Auswahlliste (oberer Rand rechts) ein Export-Medium ausgewählt haben.

Wie kann ich den Systemdienst für die Untersuchungen auf einen anderen Benutzer anmelden?

Gehen Sie bitte folgendermaßen vor: 1. Öffnen Sie den Windows Systemdialog "Dienste" ["Systemsteuerung > (Leistung und Wartung) > Verwaltung > Dienste"] 2. Suchen Sie in der Liste der lokalen Dienste "SpaceObServerListener" und stoppen Sie diesen. 3. Öffnen Sie das Kontextmenü des "SpaceObServerListener", indem Sie ihn mit der rechten Maustaste anklicken, und wählen Sie " Eigenschaften". 4. Wählen Sie den Aktenreiter "Anmelden" und ändern Sie die Einstellung "Anmelden als:" von "Lokales Systemkonto" auf "Dieses Benutzerkonto:". 5. Geben Sie nun die erforderlichen Anmeldeinformationen (Benutzername, Passwort) eines Benutzerkontos, mit Zugriffsrechten auf das zu untersuchende Netzlaufwerk an. 6. Starten Sie den Dienst "SpaceObServerListener". Wenn Sie für die Authentifizierung der Datenbankverbindung die "Windows integrierte Sicherheit" benutzen, müssen Sie darauf achten, dass der für den Dienst angemeldete Benutzer auch Lese- und Schreibrechte auf der Datenbank besitzt.

Warum ist der belegte Platz, den Windows in den Eigenschaften des Laufwerks anzeigt, größer als der von SpaceObServer angezeigte?

Der Windows Explorer zeigt den physisch auf dem Laufwerk belegten Platz an während SpaceObServer den Platz anzeigt, den alle Dateien und Verzeichnisse zusammen unterhalb eines bestimmten Pfades belegen. Über den Platz für Dateien und Verzeichnisse hinaus wird auf einem Laufwerk noch zusätzlicher Platz zum Ablegen von Verwaltungsinformationen benötigt, wie z.B. die Dateibelegungstabelle (FAT) oder der Boot Sektor. Hierfür werden üblicherweise rund 0,5 - 2% des Platzes einer Partition benötigt.

Eine andere Möglichkeit für die Abweichung kann die Verwendung von Software RAID sein, wie es beispielsweise Windows NT/2000 bietet. RAID verteilt die Daten auf mehrere Festplatten, die im System aber wie ein einzelnes Laufwerk erscheinen. Häufig werden die Daten redundant gespeichert, so dass der Ausfall einer einzelnen Festplatte zu keinem Datenverlust führt. Allerdings benötigt das Speichern der redundanten Informationen zusätzlichen Platz auf den Festplatten.
    Eine weitere Möglichkeit für die Abweichung besteht dann, wenn ein Netzwerklaufwerk lediglich mit einem Unterverzeichnis eines Serverlaufwerks verbunden ist. Der von SpaceObServer angezeigte belegte Platz kann dann niedriger sein als der physisch auf dem Laufwerk belegte Platz, da SpaceObServer lediglich den über das Netzwerklaufwerk zur Verfügung gestellten Teilbereich des Laufwerks untersuchen kann.

Zu Abweichungen kann es auch führen, wenn in dem zu untersuchenden Laufwerk Ordner liegen, für welche die Zugriffsrechte des Benutzers nicht ausreichen. Bei lokalen Laufwerken besitzt man immer alle ausreichenden Zugriffsrechte wenn der System Dienst SpaceObServerListener mit den voreingestellten Anmeldeinformationen gestartet ist (Siehe 1. Frage: Untersuchen von Netzlaufwerken).

Der Aufbau der Details Ansicht ist ziemlich langsam. Kann ich etwas tun um den Aufbau zu beschleunigen?

Blenden Sie überflüssige Spalten aus der Details Ansicht aus (Ansicht / Optionen / Spalten). Besonders zeitintensiv sind die Spalten 'Dateiversion ', 'Berechtigungen ' und 'Dateityp '.

Wenn das ausgewählten Verzeichnis auf einem Netzlaufwerkes liegt, kann das ermitteln der Datei Icons eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen.