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SpaceObServer



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Wir wollen alle Dateien "älter als 3 Jahre" markieren und komplett unter Beibehaltung der Verzeichnisstruktur auf eine andere HDD verschieben/kopieren.Wie geht das ?

1. Filtern Sie über "Dateisuche > Dateisuche konfigurieren >Größe/Datum" den Verzeichnisbaum nach den von Ihnen gewünschten Kriterien ("Nur Dateien nicht Erstellt seit X").

2. Aktivieren Sie den Filter mit "OK". Jetzt werden nur diese Dateien in der SpaceObServer Oberfläche angezeigt.

3. Aktivieren Sie Checkboxen zum markieren der Dateien (Ansicht >Checkboxen einblenden) und markieren Sie im Verzeichnisbaum den Wurzelknoten.

4. Wählen Sie "Extras > Markierte Dateien Verschieben" um alle Dateien auf eine andere Platte zu verschieben. Die Verzeichnisstruktur bleibt dabei erhalten.

Wenn ich ein DFS Share untersuche, werden keine Dateien oder Ordner gefunden. Gibt es eine Möglichkeit DFS Shares zu untersuchen?

Da DFS Shares keiner physikalischen Verzeichnisstruktur entsprechen, muss die Option 'Mountpoints und symbolischen Links folgen ' (unter Scan Einstellungen / Scan Optionen) aktiviert werden. Standardmäßig werden Ordner, die nicht physikalisch an der zu untersuchenden Stelle liegen von der Untersuchung ausgeschlossen.

Warum werden auf einem Novell Netware Laufwerk komprimierte Dateien als unkomprimierte angezeigt?

Leider liefert der Netware Client für Windows keine Informationen über Kompression und Besitzer durch die normalen Windows API-Funktionen. Daher müssen Entwickler für Netware zusätzlich spezielle Unterstützung einbauen. Wir werden diese in einer späteren Version von SpaceObServer implementieren. Alle anderen Funktionen stehen jedoch auch auf Netware-Laufwerken uneingeschränkt zur Verfügung.

Sollte die Installation des SpaceObserver günstigerweise auf dem MS SQL Server durchgeführt werden oder eher auf dem zu beobachtenden Server? Oder sollte die Installation vielmehr auf einem Desktop installiert werden? Ist der SpaceObserver Client "nur " als Viewer der gespeicherten Daten zu interpretieren und die Serverapplikation als der Teil für den Administrator der Anwendung?

Günstiger ist es SpaceObServer auf dem zu beobachtenden Server zu installieren, da Netzwerkuntersuchungen länger dauern als Untersuchungen von lokalen Platten. Die SpaceObServer Client Applikation ist ein Remote Management System zum Exportieren von untersuchten Verzeichnisinformationen und zur Steuerung von Scans. Was von der SpaceObServer Client Applikation nicht möglich ist, sind globale Einstellungen die den System-Dienst betreffen (Starten/Stoppen des Systemdiensts, Priorität des Systemdiensts, usw.)

Was gibt es für Möglichkeiten, die Scan-Leistung von SpaceObServer zu verbessern? Wir verwenden MSDE2000 als DB-Server. Während des Scans belegt die sqlserver.exe ständig über 50% der CPU-Zeit (PIV-3GHz) und über 1 GB RAM. Ich habe testweise auch mit TreeSize einen Scan durchgeführt, es ist um ca Faktor 20 bis 30 schneller.

Um die Geschwindigkeit der Scans zu optimieren empfehlen wir Folgendes:
1. Setzten sie einen richtigen SQL-Server ein, am besten einen MS SQL-Server, und keine MS Access-Desktop-Datenbank.
2. Lokale Untersuchungen benötigen weniger Zeit als Untersuchungen über das Netzwerk. Installieren Sie deshalb wenn möglich SpaceObServer direkt auf dem zu untersuchenden Server. Mithilfe der SpaceObServer-Client-Application können Sie dann remote die Untersuchungen steuern und Datenbestände analysieren.
3. Der Flaschenhals einer jeden Untersuchung ist der SQL-Server. Das Archivieren der Verzeichnisinformationen nimmt enorme Kapazitäten in Anspruch. Deshalb empfehlen wir den Datenbankserver dementsprechend gut zu dimensionieren. 2-3 GB RAM sowie einen leistungsfähigen Prozessor sollte der Datenbankserver beim Verarbeiten von großen Datenmengen schon besitzen.
Die vom SpaceObServer angelegte Datenbankstruktur ist für die ihm aufgetragenen Aufgaben optimiert. Es ist möglich, dass durch die Anpassung von Indizes und Statistiken in der Datenbank die Performance des SpaceObServers gesteigert wird. Allerdings raten wir davon ab, da hierdurch die Effizienz anderer Bereiche (z.B.: die Abfrage von Daten durch die SpaceObServer Benutzeroberfläche) in Mitleidenschaft gezogen werden kann.
Im Vergleich mit TreeSize Professional schneiden die Untersuchungen von SpaceObServer auf den ersten Blick schlecht ab. Dafür kann man auf archivierte Verzeichnisinformationen ohne Verzögerung immer wieder, und mithilfe der SpaceObServer Client-Application von unterschiedlichen Rechnern aus, zugreifen. SQL ermöglicht eine Vielzahl an Filterkriterien wodurch sich eine quasi Echtzeit Dateisuche nach den verschiedensten Kriterien ermöglichen lässt.
Es ist die Frage, welches Programm eher Ihren Anforderungen entspricht. Eine kleine Hilfe hierzu finden Sie unter http://www.jam-software.de/treesize/tsizeVsSOS.shtml

Wieso wird der Datei- bzw. Verzeichnis-Besitzer nicht unter Users erkannt? Bei der Analyse von Novell-Shares oder Unix-Samba-Shares werden die Benutzerinformationen nicht ausgelesen. Auf Novell-Share wird immer "Jeder " angezeigt und auf den Samba-Shares wird entsprechend "unknown " angezeigt. Habe schon mit den Scan-Einstellungen experimentiert, aber keine Lösung gefunden. Wie ermittelt SpaceObServer diese Informationen?

Wir benutzen zum Ermitteln der Benutzernamen die WindowsAPI-Funktionen. Leider liefert der Netware-Client für Windows keine Informationen über Kompression und Besitzer durch die normalen WindowsAPI-Funktionen. Deshalb kommt es bei Novel und bei Linux (manche Samba Versionen) zu diesem Problem. Alle anderen Funktionen stehen jedoch auch auf Netware-Laufwerken uneingeschränkt zur Verfügung.

Gibt es beim SpaceObserver die Möglichkeit die Planung und / oder Aktualisierung von Scans auf einen bestimmten Wochentag zu legen?Über das Dialogfeld "Scan-Einstellungen " gibt es nur den Punkt "alle x Tage " aktualisieren.

Diese Option existiert ab SpaceObServer V3.0.  Genaueres dazu finden Sie im SpaceObServer Handbuch.

Ist es mit SpaceObServer möglich nach dem Scan einer HD alle Files incl. genauem Pfad (!) wo diese liegen für einen User nach Excel zu exportieren. In vielen Fällen haben die User mehr als 100 Files, daher kann nicht mit "TOP 100 Files " gearbeitet werden. Wird mit "Details " gearbeitet existiert kein Excel Export Button.

Die "Details"-Liste bietet eine Excel-Export-Möglichkeit im Kontextmenü (SpaceObServer / Nach Excel exportieren).
Aktivieren Sie zuerst den gewünschten Filter im Reiter Benutzer (Toolbar oderKontextmenü / Datei auf diesen Benutzer einschränken) und wählen Sie dann im Menü 'Ansicht ' die Option 'Details flach anzeigen ' um Dateien in beliebiger Tiefe in der Details- Ansicht anzuzeigen.

Kann man mit dem SpaceObServer auch automatisch einen Report z.B. einmal am Tag generieren?

Dies ist ab SpaceObServer mittels OLE Automations-Schnittstelle möglich. Es gibt eine Reihe von Einstellungen sowie die Möglichkeit der Skript-Anbindung, um Scans und Reports zu automatisieren. Beispiel-Skripte finden Sie im Unterordner "Demos" im SpaceObServer Installations-Verzeichnis. Die genauen Details finden Sie dazu in unserem SpaceObServer Handbuch.

Gibt es Größenbeschränkungen (Size limits) für die Datenbank?

Wenn Sie den MS SQL Server 2000 als Datenbank benutzen gelten die Größenbeschränkungen, die Sie im "Enterprise Manager" für diese Datenbank eingestellt haben. Standardmäßig ist diese unbeschränkt.

MS Access Datenbankdateien sind immer auf eine Größe von 2GB beschränkt, wobei eine Tabelle maximal 1GB Groß sein darf.
Bei größeren Verzeichnissystemen empfiehlt sich immer das Verwenden einer MS SQL Server 2000 Datenbank.

Meine Datenbank belegt sehr viel Speicherplatz auf der Festplatte. Kann ich dagegen etwas tun?

Sowohl für MS Access, als auch für den MS SQL Server 2000 gibt es eine Möglichkeit den belegten Festplattenplatz zu reduzieren.

1. In MS Access können Sie eine ausgewählte Datenbank, komprimieren und reparieren ' (Extras / Datenbank-Dienstprogramme / Datenbank komprimieren und reparieren).
2. Den belegten Speicherplatz einer MS SQL Server 2000 Datenbank kann man mit dem SQL Befehl , DBCC SHRINKDATABASE() ' verringern. SpaceObServer führt dies in regelmäßigen Abständen automatisch aus.

Sie können ebenfalls die maximale Größe des "Transaktionsprotokolls" Ihrer MS SQL Server Datenbank mit Hilfe des Enterprise Managers einstellen. Öffnen Sie hierzu den ,Eigenschaften '-Dialog der Datenbank (Rechtsklick auf die Datenbank) und wählen Sie den Aktenreiter ,Transaktionsprotokoll '

Hinweis: Wenn Sie die maximale Dateigröße beschränken, sollten Sie nicht das vollständige Wiederherstellungsmodel verwenden (Optionen / Wiederherstellung-Model). In diesem Modus können keine Modifikationen in den Datenbanktabellen durchgeführt werden, wenn die maximale Dateigröße erreicht wurde.

Wieviel Speicherplatz benötigt die Datenbank?

Der belegte Platz hängt von der Anzahl der Dateien, der Anzahl der Ordner sowie der Änderungsrate der Dateien ab. Generell kann man sagen, dass 100.000 untersuchte Dateien ca. 35 MB in der Datenbank belegen. Dies ist lediglich eine Faustformel und gilt nur dann, wenn die Datenbank regelmäßig komprimiert wird. Wenn Sie die Option "MD5-Prüfsummen" für Ihre Untersuchungen aktivieren, wächst der Speicherplatz der Datenbank um ca. 1,5 MB pro 100.000 Dateien an.